Hamburger Wappen

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Teufelsmauer Hamburger Wappen – Wie kommt Hamburgs Wappen in den Harz?

Das Hamburger Wappen bei Timmenrode ist die größte Felsformation der Teufelsmauer. Die Felsen ragen etwa 40 Meter in die Höhe Wegen ihres markanten Aussehens ist es einer der am häufigsten fotografierten Abschnitte der gesamten Teufelsmauer. Die Formation besteht aus drei steil aufragenden Felsnadeln, die mit etwas Fantasie an das Wappen der Hansestadt Hamburg erinnern.

Am Fuß der Südseite findest du eine gusseiserne Tafel mit dem Hamburger Stadtwappen. Sie wurde anlässlich der 800-Jahr-Feier von Timmenrode von der Hansestadt Hamburg gestiftet. Geologisch handelt es sich beim Hamburger Wappen um eine steile Felsrippe aus harten Sandsteinen der oberen Kreidezeit, die sich durch Wind und Wetter über Jahrtausende zu dieser bizarren Form geschliffen hat.

Der Aufstieg über die Zinnentreppe: Auf die Drei Zinnen im Harz

Das Hamburger Wappen kannst du auch besteigen. Von der Nordseite führt Zinnentreppe hinauf. Es ist eine schmale, steile Passage mit genau 15 Stufen, die vor langer Zeit direkt in den nackten, rauen Sandstein geschlagen wurden. Wenn du diese Stufen hinaufsteigst, gelangst du direkt in die Scharte zwischen den Felsnadeln. Für geübte Wanderer ist das kein Problem – Anfänger sollten diesen steilen Wandersteig meiden. Oben hast du einen tollen Ausblick, während du zu beiden Seiten die steil aufragenden Wände berühren kannst.

Die geheimnisvollen Kuhställe: Sandiger Talkessel voller Höhlen

Direkt unterhalb der steilen Felswand öffnet sich auf der Südseite ein sandiger Talkessel, der wie eine Wüste aussieht und eine besondere Magie ausstrahlt. Sehenswert sind die Kuhställe, natürliche Felshöhlen und Nischen, die im Laufe der Jahrtausende durch Erosion aus dem weicheren Sandstein gewaschen wurden. Diese Höhlungen verdanken ihren Namen der historischen Nutzung, da sie früher in Notzeiten tatsächlich als geschützter Unterstand für das Vieh dienten. Heute kannst du durch die schattigen Felsöffnungen spazieren, den extrem feinen Sand unter deinen Füßen spüren und die bizarren Gesteinsstrukturen bewundern.

Das Teufelsloch und die Rittertreppe

Am südöstlichen Rand des sandigen Kessels wartet gegenüber der Kuhställe noch ein Highlight auf Entdecker: das Teufelsloch. Du gehst durch ein riesiges steinernes Tor, das mich ein bißchen an das Prebischtor erinnert. Hinter dem steinernen Torbogen trittst du in eine große Felsenhöhle – mit Blick nach draußen zum Hamburger Wappen. Unscheinbar führt direkt an der Außenseite dieses Felslochs die Rittertreppe richtig steil an der nackten Felswand nach oben. Dieser steile Aufstieg ist definitiv nichts für Anfänger und erfordert Trittsicherheit. Ich empfehle dir, dir Rittertreppe nur mit Seilsicherung zu gehen!

Wissenswertes für Besucher

Wenn du für die Harzer Wandernadel sammelst, kannst du dir direkt am Hamburger Wappen den Stempel Nr. 74 sichern. Berühmt ist die Kulisse übrigens auch aus dem Kino: Teile des bekannten Historienfilms Der Medicus von 2013 wurden genau hier gedreht. Wenn am späten Nachmittag die Sonne tief steht und die Felsen der Teufelsmauer in ein warmes Rot taucht, fühlst du dich an diesem Ort wie in einer längst vergangenen, fantastischen Welt.

Wie kommt man zum Hamburger Wappen?

Du erreichst das Hamburger Wappen am schnellsten auf der kurzen Wanderung direkt von Timmenrode. Dort ist der offizielle Teufelsmauer Parkplatz. Alternativ kannst du von Blankenburg über den schönen Grat der Teufelsmauer zum Hamburger Wappen wandern. Dieser Weg ist Teil des Teufelsmauerstiegs.

Karte Hamburger Wappen

Teufelsmauer Hamburger Wappen Bilder

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